Hanföl wird immer beliebter – nicht nur in der menschlichen Ernährung, sondern auch als natürlicher Zusatz im Hundefutter. Besonders interessant ist es aufgrund seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren.
Aber was genau steckt eigentlich in Hanföl? Worin unterscheidet es sich von CBD-Öl und kann es wirklich dazu beitragen, Haut und Fell deines Hundes zu unterstützen?
Das schauen wir uns genauer an.
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Was ist Hanföl?
Wenn wir bei Hunden von Hanföl sprechen, ist meistens Hanfsamenöl gemeint. Es wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen – nicht aus den Blüten oder Blättern.
Die Hanfsamen werden nach der Ernte gereinigt und anschließend zu Öl verarbeitet. Besonders empfehlenswert ist kaltgepresstes Hanfsamenöl, da bei einer schonenden Verarbeitung wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Typisch für Hanfsamenöl ist seine grünlich-gelbe Farbe und sein leicht nussiger, etwas kräftiger Geschmack.
Hanf selbst wird übrigens schon seit Jahrhunderten vielseitig genutzt. Aus den Fasern der Pflanze werden beispielsweise Textilien und andere Materialien hergestellt.
Hanföl und CBD-Öl – ist das dasselbe?
Nein. Das ist ein wichtiger Unterschied!
Hanfsamenöl wird – wie der Name schon sagt – aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Es enthält wertvolle Fettsäuren und wird vor allem als Bestandteil der Ernährung eingesetzt.
CBD-Öl ist dagegen ein anderes Produkt. Cannabidiol (CBD) wird hauptsächlich aus den oberirdischen Pflanzenteilen wie Blüten und Blättern gewonnen. CBD-Produkte können je nach Herstellung und Zusammensetzung unterschiedliche Konzentrationen und weitere Inhaltsstoffe enthalten.
Hanföl und CBD-Öl sollten deshalb nicht miteinander verwechselt werden.
Auch Aussagen, CBD sei grundsätzlich ein „natürliches Heilmittel“ gegen Schmerzen, Entzündungen, Demenz oder Stress, sind so pauschal nicht korrekt. Bei gesundheitlichen Problemen deines Hundes sollte die Ursache immer tierärztlich abgeklärt werden.
Was steckt im Hanfsamenöl?
Hanfsamenöl ist vor allem wegen seiner ungesättigten Fettsäuren interessant. Dazu gehören unter anderem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.
Außerdem enthält Hanfsamenöl unter anderem:
- Omega-3-Fettsäuren
- Omega-6-Fettsäuren
- Gamma-Linolensäure
- Vitamin E
- weitere natürliche Begleitstoffe
Dabei ist allerdings wichtig: Hanfsamenöl ist in erster Linie eine Fettquelle. Die in Hanfsamen enthaltenen Proteine, Mineralstoffe und Vitamine sind nicht in gleicher Weise im daraus gepressten Öl enthalten.
Kleine Belohnung für entspannte Momente
Auch Hunde brauchen manchmal eine kleine Auszeit. Ein Snack mit ausgewählten natürlichen Zutaten kann dabei eine schöne Ergänzung für entspannte Momente sein – zum Beispiel nach einem aufregenden Spaziergang, in ungewohnten Situationen oder einfach als kleine Belohnung zwischendurch.
Ich finde solche Snacks besonders praktisch, weil sie sich ganz unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. ❤️
Warum kann Hanföl für Hunde interessant sein?
Ein hochwertiges Hanfsamenöl kann eine sinnvolle Ergänzung der Ernährung sein – insbesondere dann, wenn das Futter entsprechend zusammengestellt ist und zusätzliche Fettsäuren gewünscht sind.
Die enthaltenen Fettsäuren können unter anderem zur normalen Funktion des Körpers beitragen und sind für Haut und Fell von Bedeutung.
Gerade bei Hunden mit trockenem oder stumpf wirkendem Fell kann eine ausgewogene Versorgung mit geeigneten Fettsäuren interessant sein.
Wichtig ist jedoch: Hanföl ist kein Medikament und ersetzt keine Behandlung, wenn hinter Hautproblemen, Juckreiz oder Fellveränderungen eine Erkrankung steckt.
Meine persönliche Erfahrung mit Hanföl
Bei meinen Hunden habe ich Hanföl vor allem wegen des Fells ausprobiert.
Das Fell meines Hundes sah vorher ziemlich trocken und stumpf aus – fast wie ein vertrockneter Besen. 😄 Ich hatte bereits verschiedene Öle ausprobiert, aber mit Hanföl hatte ich persönlich nach relativ kurzer Zeit den Eindruck, dass sich das Fell deutlich verändert hat.
Es wirkte glänzender und fühlte sich weicher an.
Natürlich reagiert jeder Hund anders und meine persönliche Erfahrung lässt sich nicht automatisch auf jeden Hund übertragen. Trotzdem gehört Hanföl für mich inzwischen zu den interessanten natürlichen Ergänzungen im Futternapf.
Und ich finde es immer besonders praktisch, wenn ein Öl sowohl für Mensch als auch Hund interessant sein kann.
Hanföl für Hund und Katze
Ob als Kur oder dauerhafte Anwendung. Unterstützt die Immunabwehr von eurem Hund, lasst sein Fell glänzen und helft ihm bei Allergien.
Wie wird Hanföl beim Hund dosiert?
Hier würde ich nicht nach dem Motto „viel hilft viel“ vorgehen. Öl liefert relativ viele Kalorien und sollte deshalb immer in die Gesamtfuttermenge eingerechnet werden.
Die Dosierung sollte sich am jeweiligen Produkt und am Gewicht des Hundes orientieren. Häufig finden sich auf hochwertigen Hanfsamenölen konkrete Fütterungsempfehlungen für Hunde.
Als grobe Orientierung werden teilweise etwa 1 Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht genannt. Das entspricht ungefähr 5 ml.
Ich würde allerdings immer zunächst mit einer kleineren Menge beginnen und beobachten, wie dein Hund das Öl verträgt.
Du kannst das Hanföl einfach über das Futter geben. Wenn dein Hund den Geschmack nicht mag, solltest du ihn nicht dazu zwingen – Hanföl hat einen durchaus eigenen Geschmack.
Wichtig
Auch ein natürliches Produkt kann bei manchen Hunden zu Unverträglichkeiten oder Verdauungsproblemen führen. Bei Durchfall oder anderen Beschwerden sollte die Gabe zunächst beendet und bei anhaltenden Problemen tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Mögliche Einsatzbereiche
Hanföl wird bei Hunden häufig als Ergänzung der Ernährung eingesetzt, beispielsweise bei:
- trockenem oder stumpfem Fell
- trockener Haut
- zur Ergänzung der täglichen Fettsäureversorgung
- als Bestandteil einer selbst zusammengestellten Futterration
- als zusätzliche Fettquelle beim Barfen
Bei starkem Juckreiz, Ekzemen, Haarausfall oder entzündeter Haut sollte allerdings nicht einfach nur Öl gegeben werden. Solche Symptome können viele verschiedene Ursachen haben – beispielsweise Allergien, Parasiten oder andere Hauterkrankungen – und sollten entsprechend abgeklärt werden.
Kann Hanföl entzündungshemmend oder schmerzlindernd wirken?
Hier lohnt sich eine klare Unterscheidung.
Die im Hanfsamenöl enthaltenen Fettsäuren sind für verschiedene Körperfunktionen wichtig und können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Daraus sollte man aber nicht ableiten, dass Hanfsamenöl ein Schmerzmittel oder eine Therapie für entzündliche Erkrankungen ist.
Hanföl ersetzt daher keine tierärztliche Behandlung.
Wenn dein Hund Schmerzen hat, sich ungewöhnlich bewegt, stark juckt oder entzündete Haut zeigt, sollte zuerst die Ursache gefunden werden.
Enthält Hanfsamenöl THC?
Reines Hanfsamenöl wird aus den Samen gewonnen und enthält natürlicherweise keine nennenswerten Mengen an THC. Es ist daher nicht mit Cannabisprodukten gleichzusetzen, die relevante Mengen an Cannabinoiden enthalten.
Trotzdem sollte man beim Kauf darauf achten, welches Produkt tatsächlich vorliegt. Hanfsamenöl und CBD-Produkte sind nicht dasselbe.
Wusstet ihr, dass es Hundezahnpasta mit Hanföl gibt?
Gesunde Zähne sind für Hunde genauso wichtig wie für uns. Regelmäßiges Zähneputzen kann Zahnbelag und Zahnstein vorbeugen und dabei helfen, unangenehmen Mundgeruch zu reduzieren.
Eine Zahnpasta mit Hanföl kann eine interessante Ergänzung zur täglichen Zahnpflege sein. Hanföl enthält wertvolle Fettsäuren und wird in Pflegeprodukten gerne wegen seiner pflegenden Eigenschaften eingesetzt. Je nach Zusammensetzung kann es die Zahnpflegeroutine sinnvoll ergänzen.
Die Zahnpflege sollte immer auf die Ernährung abgestimmt sein.
Möchtet ihr mehr über die Zahnpasta und Ernährung, die optimal für die Zahngesundheit eures Hundes geeignet ist, erfahren?
Was sollte ich beim Kauf beachten?
Wenn du Hanfsamenöl für deinen Hund kaufen möchtest, würde ich auf einige Punkte achten:
✔ kaltgepresst: Eine schonende Verarbeitung ist sinnvoll.
✔ möglichst naturbelassen: Je weniger unnötige Zusätze, desto besser.
✔ klare Deklaration: Auf dem Etikett sollte eindeutig erkennbar sein, dass es sich um Hanfsamenöl handelt.
✔ dunkle Flasche: Licht kann empfindliche Fettsäuren beeinträchtigen.
✔ kleine Flasche: Nach dem Öffnen sollte das Öl möglichst kühl und lichtgeschützt gelagert und zeitnah verbraucht werden.
Mein Fazit
Hochwertiges Hanfsamenöl kann eine interessante Ergänzung im Hundenapf sein. Besonders die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren machen es für die Ernährung interessant.
Bei meinem eigenen Hund hat mich vor allem die Veränderung des Fells überzeugt: Es wirkte nach meiner Erfahrung glänzender und weicher.
Trotzdem gilt auch bei natürlichen Produkten: Hanföl ist kein Wundermittel und kein Ersatz für eine tierärztliche Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte immer zuerst nach der Ursache gesucht werden.
Wenn du unsicher bist, welches Öl oder welcher natürliche Zusatz zu deinem Hund und seiner Ernährung passt, kann eine individuelle Ernährungsberatung sinnvoll sein.
Du möchtest mehr über eine ausgewogene Hundeernährung und natürliche Futterzusätze erfahren? Dann melde dich gerne für eine individuelle Beratung.









