Falls Sie ein Kleinkind in Ihrer Familie haben und sich einen Welpen anschaffen möchten, werden Sie bei richtiger Erziehung, Zeuge einer wunderbaren Freundschaft zwischen Hund und Mensch. Hunde wirken sich positiv auf die Entwicklung von Kindern aus.

Bei Kleinkindern kann man oft ähnliche Eigenschaften beobachten wie bei den Welpen, Sie sind neugierig, quirlig und leicht zu belustigen. Wenn Sie die folgenden Punkte beachten kann dies zu einer starken Verbindung werden.

Der Supervisor
Ab dem Zeitpunkt an dem Sie sicher sind, dass Ihr Kind und der Welpe verstanden haben was sie dürfen und was nicht, sollten Sie sich manchmal ein wenig zurückziehen beim Spielen. Beobachten Sie die Situation, jedoch aus dem Hintergrund, damit Sie eingreifen können sobald Sie das Gefühl haben das etwas aus dem Ruder gerät.
Die Chemie muss passen
Zeigen Sie Ihrem Kind wie Sie sich dem Hund nähern müssen. Lassen Sie dabei den Hund mit der Nase arbeiten. Erst wenn der Hund geschnuppert hat, sollte das Kind anfangen das Tier zu streicheln. Diese Übung kann sehr schwer für Kleinkinder sein, jedoch ist dies auch wichtig für Begegnungen mit anderen Hunden. Manche Kleinkinder rennen auf fremde Hunde zu und wollen diese direkt streicheln – Dies kann jedoch auch zu ungewollten Reaktionen vom Hund aus führen.
Meins und Deins
Ein Hund hat 3 Zonen. Die öffentliche Zone, die soziale Zone und die intime Zone. Die intime Zone sollte nie ohne die Freigabe des Hundes missachtet werden. Dieser Hinweis kann über Feindschaft und Freundschaft entscheiden.
Erkennen und Vermeiden
Dazu gehört auch einiges an Übung und Wissen. Lassen Sie das Kind mit dem Hund nur spielen, solange der Hund nicht anfängt das Kind dominieren zu wollen. Dieser Grad ist sehr schmal, kann jedoch an bestimmten Verhaltensweisen erkannt werden. Unterbrechen Sie das Spiel sofort wenn Sie ein Dominanzverhalten beim Hund erkennen können.
Geduld üben
Zwischen der 8. Und 10. Lebenswoche befinden sich Welpen in der sogenannten ängstlichen Phase. In dieser Zeit erkunden die Welpen ihre Welt. Wenn Sie dies mit der schnellen Belustigung beider Parteien kombinieren, können die ausgelösten Reaktionen von der jeweils anderen Partei falsch verstanden werden. Trennen Sie deshalb in dieser Zeit öfters die Räumlichkeiten und lassen die beiden nur kurze Zeit zusammen sein. Kleine Schritte und viel Geduld Ihrerseits entscheidet in dieser Phase über Erfolg und Misserfolg
Frischluft ist ein gutes Hilfsmittel
Integrieren Sie Ihr Kind mit in die Spaziergänge. Ihr Kind wird dem Welpen helfen Ihnen zu gehorchen und auch zu folgen. Der positive Nebeneffekt ist die frische Luft die das Immunsystem und die Abwehr beider stärken.
Learning by doing
Integrieren Sie Ihr Kind in die Trainingseinheiten. Der Welpe so wie Ihr Kind, lernen nur durch mehrmalige Wiederholungen. An diesem Punkt können Sie beides einfach verbinden. Zeigen Sie ihrem Kind einfache Übungen die es mit dem Welpen durchführen kann. Durch die ständigen Wiederholungen schlagen Sie 2 Fliegen mit einer Klappe.
Verantwortung übernehmen
Ein junger Hund oder generell ein Hund ist optimal um dem Kind Verantwortung beizubringen. Je nach Alter Ihres Kindes sollte es nach einigen Übungen in der Lage sein den Hund selbständig auszuführen, ihn zu füttern und hinter ihm aufzuräumen.
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