Trainingseinheiten

Aggressionen bei Hunden

Aggressive Hunde sind eines der Hauptprobleme von Hundehaltern. Als Halter selbst bemerkt man dies oft erst wenn es schon fast zu spät ist und die Aggressionen sich in ein schlechtes Benehmen umgewandelt haben. Mit diesen Tipps können Sie Aggressionen frühzeitig erkennen. Wichtig dabei ist, nicht sofort selbst dagegen anzukämpfen und mit eigenen Aktionen entgegen zu wirken. Führen Sie am besten ein Tagebuch über die aggressive Verhaltensweise und lassen Sie sich dann in jedem Fall fachmännisch beraten.

Unterscheidungen

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen 2 Verhaltensweisen die sich als Aggressionen beim Hund bemerkbar machen. Einmal gibt es die Frustration und zum anderen die Dominanz. Frustriert sind Hunde oft, weil mit ihnen nicht artgerecht umgegangen wird.

Es ist schwierig eine Hunderasse, die viel Auslauf und Natur mit vielen Laufwegen benötigt um ausgelastet zu sein, in einer kleinen 45qm ² Wohnung zu halten und nur evtl. mit dem Hund 3 x täglich für 10 min Gassi zu gehen. Zeigt ein Hund Dominanz, liegt es meist an dem zu besonnenem Gemüt des Halters. Hunden sollte die eigene Stellung im Haus immer klar kommuniziert werden. Nicht durch psychische oder physische Gewalt, sondern durch die innere Haltung des Halters.

Rassenbedingte Aggressionen

Jede Hunderasse kann aggressives Verhalten zeigen. Oft werden die frühen Anzeichen falsch erkannt oder gar nicht wahrgenommen. Daher ist es wichtig auf die Verhaltensweisen des Hundes zu achten und diese zu analysieren. Lernen Sie Ihren Hund kennen, damit Sie Bescheid wissen, wie Ihr Hund auf andere Menschen, Tiere, Artgenossen und verschiedene Umweltsituationen reagieren könnte.

Sowohl Hundehalter als auch Nichthundehalter sollten beim spazieren gehen einige Punkte beachten, damit erst ja keine Konflikte entstehen können. Seien Sie lieber etwas vorsichtiger. Vermeiden Sie Unfälle, indem Sie als Hundehalter auf die Signale es Hundes achten und lassen Sie Fehlverhalten nicht zu.

Viele unterschätzen das Halten großer und kräftiger Hunde massiv und handeln deshalb falsch. Wichtig ist es beim Halten eines Hundes immer darauf zu achten, dass man die naturgegebene Rolle des Rudelführers übernimmt. Denn einen großen Hund zurechtzuweisen kann um einiges schwieriger sein als einen kleinen Hund zu bändigen.

Ängstliche Hunde
Nur ein ausgepowerter oder körperlich verausgabter Hund kann sich auf Ihre Kommandos konzentrieren!!

Angst kann sich schnell in Aggressionen oder zu abwehrenden Verhaltensweisen umwandeln. Hier ist es oft eine körperlich bedingte Ursache. Übungen werden leider viel zu selten durchgeführt. Was aber unbedingt notwendig ist um auf spielerische Art und Weise den Hund auszupowern. Denn nur ein ausgepowerter oder körperlich verausgabter Hund kann sich auf Ihre Kommandos konzentrieren.

Hund vs Hund

Bei dem Spaziergang durch einen Hundepark kann man oft freilaufende Hunde beobachten, die sich gegenseitig beschnüffeln und sich einstufen. Manchmal kommt es dann auch zu Auseinandersetzungen. Dabei möchte sich der eine Hund dem anderen höherstellen. Wichtig ist, dass Sie bei so etwas nicht einfach davon ausgehen, dass die Hunde alles unter sich regeln können. Gehört Ihr Hund zu den “Dominierenden” und neigt dazu andere Hunde zu unterwerfen oder Streit anzufangen – Greifen Sie frühzeitig ein! Gehört Ihr Hund zu den “sich Unterwerfenden”, die oft von anderen Hunden attackiert werden – Wählen Sie Hundebegegnungen gezielt aus und geben Sie gut acht auf ihren Hund. Sollte Ihr Hund zu viele schlechte Erfahrungen sammeln besteht die Gefahr, dass er sich entscheidet nach dem Motto zu handeln “Angriff ist die beste Verteidigung!” Dann haben Sie einen unsicheren & aggressiven Hund, der auch an der Leine zu aggressivem Verhalten neigen wird.

Fazit

Einen Rudelführer zu akzeptieren ist ein natürlicher Instinkt von Hunden. Der Führer eines Rudels handelt immer für die Gruppe und niemals für sich selbst. Seine natürlichen Aufgaben bestehen darin, das Rudel zu beschützen und es anzuweisen. Es ist eine instinktive und selbstlose Aufgabe. Im Gegenzug erhält der Rudelführer das vollste Vertrauen und Loyalität von seinen Mitgliedern. Als Halter muss man sich das Vertrauen, den Respekt und die Treue von seinem Hund erst einmal verdienen. Erst wenn man als Rudelführer akzeptiert wurde, erhält man die volle Aufmerksamkeit und das Vertrauen seines Hundes. Kann ihr Hund sich zu 100% auf Sie verlassen und weiß welches Verhalten Sie möchten, so werden die Aggressionen gegenüber anderen Hunden aufhören.

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